Die Forderung nach professionellen, revisions- und zukunftssicheren Archivierungslösungen seitens Unternehmen und Behörden bildet die Basis für die Technologiepartnerschaft zwischen den beiden IT-Spezialisten H&S Heilig und Schubert Software AG (H&S) und iTermity GmbH.
H&S zählt zu den international führenden Herstellern und
Anbietern von Document Management- und Archiv-Systemen.
Mit iTernity hat H&S einen leistungsstarken, unabhängigen
Softwarehersteller (ISV) gefunden, der sich auf
rechtskonformes Archivieren fokussiert. Die iTernity
Content Addressed Storage (CAS)-Technologie ist eine
serverbasierte Speichertechnologie, die im Umfeld von
Information Lifecycle Management-(ILM)-Strategien wie ECM,
DMS, Archivsysteme eingesetzt wird. Das universelle
Datenmanagementsystem auf Windows erfüllt die gängigen
Vorschriften zur gesetzeskonformen Speicherung von
Archivdaten. Vorwiegend Kunden aus dem Behördenumfeld
bevorzugen bei iTernity statt der genererischen
File-Schnittstelle oder der NetApp SnapLock einen
kompatiblen Betriebsmodus. Speziell, wenn es um den
geschäftskritischen Bereich wie Archivierung geht, nutzen
Kunden erweiterte Features der Storage Compliance Lösung
und benötigen daher eine direkte API-Anbindung.
Das Bundle „HP integrated Compliance Archive
Solution“, kurz „HP iCAS“ genannt, basiert auf den
HP StorageWorks Proliant Storage Servern und der
CAS-Software von iTernity. HP war letztlich der Auslöser
gewesen, weshalb sich H&S auf die Technologie von iTernity
stützt. Mit der Anbindung der iTernity CAS-Software an
das HSM (hierachical storage management) von H&S
erschliesst sich der Zugang zur HP iCAS-Lösung im Umfeld
von Hewlett Packard EVA, MSA und NAS Storage Projekten.
Die Technologiepartnerschaft zwischen H&S und iTernity
verstärkt nun auch die Zusammenarbeit mit HP
Resellern.
HP iCAS ist eine WORM Appliance, bestehend aus einem
ProLiant Storage Server und iTernity. Über HP iCAS
können Block- und File-Daten mittels der patentierten
iTernity File-Container (vergleichbar mit einem ZIP-File)
als WORM-Daten auf einen beliebigen SAN Speicher oder
direkt angeschlossenen Platten gespeichert werden. Derzeit
stehen drei simultane Betriebsmodi zur Verfügung:
Filesystem, SnapLock™ Mode oder angepasste ISV-API. XAM,
ein weiterer Betriebsmodus, ist in Vorbereitung und wird
im Laufe dieses Jahres voraussichtlich marktreif. Dank
dieser Standardisierung einer Methode (SNIA.org), können
Anwendungen und Storage-Systeme besser miteinander
kommunizieren und vereinfachen Langzeitarchivierungen.
iTernity zeichnet sich gegenüber vergleichbaren Produkten
auf dem Markt aus, weil diese Middleware neben der reinen
WORM-Funktion auch ermöglicht, Daten mit 256 Bit zu
verschlüsseln. Zudem können Speicherkapazitäten durch
Komprimierung spürbar optimiert werden. Den aktuellen
Anforderungen der Compliance werden voll entsprochen, weil
die Daten mit einem digitalen Schlüssel (512 Bit)
gesichert werden. Dieser „Schlüssel“ wird als
Archiv-Identifier eingesetzt. Durch die Verwendung der
Microsoft Serverarchitektur ist das System einfacher zu
bedienen und vor allem zukunftssicher.
Bei der Verwendung von mehreren HP iCAS Appliances kann
eine automatische Lastverteilung vorgenommen und/oder mit
Hilfe eines Clusters mit bis zu 16 Knoten eine
hochverfügbare Lösung aufgebaut werden. Gespeicherte
Daten sind nicht mehr veränderbar, können aber
bedenkenlos in beliebige Backupmedien kopiert werden.
Dabei fallen keine zusätzlichen Lizenzkosten für
iTernity an. Als Speicher kann ein Server mit internen
Platten oder ein angebundenes SAN bzw. NAS System
eingesetzt werden. Zusätzlich können vorhandene
Speicher-Infrastrukturen genutzt und existierende Back
up/Recovery-Prozesse beibehalten werden. Durch
Einbeziehung der vorhandenen Infrastruktur werden
erhebliche Kosten eingespart und ein wichtiger Beitrag zum
Investitionsschutz geleistet.
H&S schätzt die freie Skalierbarkeit von iTernity, die
einfache und transparente Anwendung als Punktlösung, die
Integration in bestehende Storage Strukturen und die hohe
Flexibilität bei Handling und Migration. Durch die
vollständige Anbindung in die ECM-Plattform von H&S ist
das Einhalten der strengen Compliance-Vorgaben und
–Regularien garantiert möglich. Auch künftig liegt der
Schwerpunkt auf der revisionssicheren Archivierung von
Daten und Dokumenten auf bestehende Server-, SAN- und
Backupstrukturen. Eine vollständige Anbindung in alle
ECM-Plattformen von H&S wie DMS, E-Mail-, File- und
SharePoint-Archivierung ist problemlos gewährleistet.
Für iTernity ist dank Technologiepartnerschaft mit H&S
ein wichtiger Durchbruch für HP Storage Kunden gelungen.
In Zukunft wird H&S verstärkt iTernity und weitere
Partner in ihr Business einbinden, um Synergien im
Vertrieb der H&S-Lösungen herzustellen.
Informationen:
H&S Heilig und Schubert
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Stephan Gehling
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