KARLSBAD – 30. Oktober 2009. Die SMA Solar Technology AG setzt auf durchgängige Qualitätskontrolle und Prozesssicherheit bei der Erstellung ihrer mehrsprachigen Produktinformationen. Dazu führt der Weltmarktführer für Photovoltaik-Wechselrichter ergänzend zu dem Across Language Server die Autorenunterstützung crossAuthor Linguistic ein. Mit crossAuthor Linguistic nutzen technische Redakteure sowohl das zentrale Translation Memory und Terminologiesystem von Across als auch das nahtlos integrierte Controlled Language Authoring Tool (CLAT) des IAI Saarbrücken. Die Integration beider Technologien zur Autorenunterstützung – datenbankbasiert einerseits und regelbasiert andererseits – in crossAuthor Linguistic ist einzigartig am Markt und wurde mit der Produktgeneration Across v5 vor wenigen Wochen vorgestellt. Der Entscheidung zugunsten von crossAuthor Linguistic war bei SMA eine umfassende Marktevaluierung vorausgegangen.
Die seit letztem Jahr im TecDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notierte SMA Solar Technology AG ist Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solaranlage. Mit Niederlassungen in elf Ländern auf vier Kontinenten ist auch das Volumen der Produkt- und Unternehmenskommunikation stark gestiegen.
Bereits seit 2008 setzt SMA Solar Technology AG den Across Language Server als zentrale Plattform für alle Sprachressourcen und Übersetzungsprozesse ein. Er ist nahtlos angebunden an die Redaktionsumgebung SCHEMA ST4 sowie an andere korrespondierende Systeme.
Künftig unterstützt SMA systembasiert die Autoren seiner technischen Dokumente bei der Beachtung von Grammatik- und Stilregeln und stellt gleichzeitig sicher, dass bereits bei der Erstellung des Ausgangstextes die anschließende Übersetzung im Auge behalten wird. Hierfür setzt SMA die Komponente „crossAuthor Linguistic“ als Erweiterung des bestehenden Across Language Servers ein.
crossAuthor Linguistic ist als Add-on zu allen gängigen Editoren verfügbar, von MS Word über Adobe FrameMaker und InDesign bis hin zu PTC Arbortext, Just XMetaL und anderen. Der Autor sieht zu jedem von ihm geschriebenen Satz neben dem eigentlichen Editor sowohl die korrespondierenden Formulierungen und Terminologie-Einträge aus den Across Datenbanken als auch die Markierungen der regelbasierten Qualitätssicherung durch CLAT.
„Dass ein hohes, ja vielleicht das höchste Effizienzsteigerungspotenzial für Übersetzungen in der konsistenten Formulierung des Ausgangstextes liegt, ist in Fachkreisen unumstritten“, erläutert Professor Johann Haller vom IAI Saarbrücken. Das IAI hat das Authoring Tool CLAT entwickelt und gehört zu den führenden Einrichtungen im Bereich linguistische Intelligenz. "Dies bezieht sich zum Beispiel auf die Konsistenz der Texte. Werden Fachbegriffe in unterschiedlichen Varianten verwendet, so multipliziert sich die Anzahl der Varianten mit der Anzahl der Sprachen. Das Gleiche gilt für grammatische oder sonstige Formulierungsfehler."
Als weiteres Instrument können beispielsweise je nach Unternehmens-bereich oder Textsorte Satzlängen begrenzt oder Stilregeln definiert werden. Eine vereinheitlichte Ansprache des Lesers als „man“ oder „Sie“ oder die konsequente Verwendung von Aktiv-Konstruktionen hat Auswirkungen auf die Konsistenz und Eindeutigkeit der Texte. Vor allem aber wird in hohem Maß die nachfolgende Übersetzung vereinfacht.
Ein anderer Weg, um Übersetzungsaufwände zu minimieren, kann der Rückgriff auf Formulierungen sein, für die Übersetzungen bereits vorliegen. crossAuthor Linguistic ist das einzige Tool am Markt, das sowohl den datenbank- als auch den regelbasierten Ansatz in einer einzigen, integrierten Umgebung anbietet. Der Redakteur verfügt so über alle Informationen, um sich im Zweifel beispielsweise zwischen der Einhaltung einer Stilregel oder der Wiederverwendung einer vorhandenen Formulierung zu entscheiden.
„Durch die Integration der für die Produktkommunikation relevanten Technologien und Methoden werden Synergien genutzt, Prozesse verschlankt und die Qualität der Inhalte verbessert“, erläutert Jürgen Sapara, bei SMA Solar Technology AG als Abteilungsleiter Technische Dokumentation sowohl für die Redaktion als auch für das Thema Mehrsprachigkeit verantwortlich. „Das führt nicht nur zu qualitativ hochwertigeren Ausgangstexten, sondern auch und vor allem zu besseren, schnelleren und kostengünstigeren Fremdsprachen-Fassungen.“
Gelegenheit, um sich über die Autorenunterstützung crossAuthor Linguistic zu informieren, besteht nächste Woche während der tekom-Jahrestagung, die vom 4. bis 6. November 2009 in Wiesbaden stattfindet. Dort sind sowohl das IAI (Halle 4, Stand 458) als auch Across Systems (Halle 1, Stand 115) vertreten. Einblicke in die Projektpraxis gibt SMA Technology mit dem Vortrag „Centralized translation management at SMA: How to keep an eye on processes, quality and costs“.
Leserkontakt
Across:
Phone: +49 7248 925-425
info@across.net
Über Across Systems
Across Systems (www.across.net) mit Sitz in Karlsbad
bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller
des Across Language Server – der weltweit führenden
unabhängigen Technologie für die „Linguistic Supply
Chain“.
Der Across Language Server ist eine zentrale
Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und
Übersetzungsprozesse im Unternehmen. Er vereinfacht,
beschleunigt und verbessert die Steuerung, Koordinierung
und Durchführung von Übersetzungen. Die Software
beinhaltet unter anderem ein Translation-Memory- und
Terminologie-System sowie leistungsfähige Werkzeuge zu
Projekt-Management und Workflow-Steuerung von
Übersetzungen. Insbesondere erlaubt der Across Language
Server durchgängige Prozesse, bei denen Auftraggeber,
Agenturen und Übersetzer nahtlos und auf Basis der
gleichen Daten zusammenarbeiten. Offene Schnittstellen
ermöglichen die direkte Integration korrespondierender
Systeme, zum Beispiel von CMS-, Katalog- oder
ERP-Lösungen.
Zielgruppe sind alle, die professionell übersetzen oder
übersetzen lassen – vom exportorientierten
Mittelständler über die Sprachendienste weltweit
tätiger Konzerne bis hin zu professionellen
Übersetzungsdienstleistern. Durch den Einsatz von Across
können Übersetzungskosten deutlich reduziert werden, die
Investition in Across amortisiert sich üblicherweise
innerhalb kürzester Zeit.
Der Across Language Server wird von hunderten führender
Firmen als zentrale Plattform für Sprachressourcen und
Übersetzungsprozesse eingesetzt, beispielsweise vom
Volkswagen Konzern, der HypoVereinsbank und der SMA Solar
Technology AG.
www.across.net
Über SMA Solar Technology AG
Die SMA Solar Technology AG entwickelt,
produziert und vertreibt Solar-Wechselrichter und
Überwachungssysteme für Photovoltaikanlagen. SMA ist der
weltweit umsatzstärkste Anbieter in diesem Segment und
verfügt als einziger Hersteller über ein
Produktspektrum, das für jeden Modultyp und für alle
Leistungsgrößen den passenden Wechselrichter-Typ bietet.
Sowohl für netzgekoppelte Anwendungen als auch für den
Insel- und Backup-Betrieb.
Der Wechselrichter ist die technologisch wichtigste
Komponente einer jeden Solarstromanlage: Er wandelt den in
den Photovoltaikzellen erzeugten Gleichstrom in
netzkonformen Wechselstrom um. Außerdem ist er als
intelligenter System-Manager auch für die
Ertragsüberwachung und das Netzmanagement verantwortlich.
Solar-Wechselrichter zeichnen sich durch einen besonders
hohen Wirkungsgrad aus. Der Sunny Mini Central von SMA
bietet schon heute einen Wirkungsgrad von über 98 % und
ermöglicht damit eine erhöhte Stromproduktion.
Das Geschäftsmodell von SMA ist vom technologischen
Fortschritt getrieben. Durch die flexible und skalierbare
Produktion ist SMA in der Position, auf Kundenwünsche
schnell zu reagieren und Produktinnovationen zeitnah
umzusetzen. So kann das Unternehmen mit der dynamischen
Marktentwicklung der Photovoltaikindustrie problemlos
Schritt halten und gleichzeitig kurzfristige
Nachfrageschwankungen nach Solar-Wechselrichtern
abfedern.
Die SMA Solar Technology AG hat ihren Hauptsitz in
Niestetal bei Kassel und ist auf vier Kontinenten in elf
Ländern mit Vertriebs- und Serviceniederlassungen
vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als
3.000 Mitarbeiter (inkl. Zeitarbeitnehmer) und wurde in
den vergangenen Jahren mehrfach für ihre herausragenden
Leistungen als Arbeitgeber ausgezeichnet. Seit dem 27.
Juni 2008 ist die Gesellschaft im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert, seit dem 22.
September 2008 sind die Aktien des Unternehmens im TecDAX
gelistet. In 2008 erwirtschaftete SMA bei einem Umsatz von
über 680 Mio. Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) von über 165 Mio. Euro. Das entspricht einer
EBIT-Marge von über 24 %.
www.sma.de
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Andreas Dürr
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